Projektraum in Drewitz eröffnet

Der Verein Soziale Stadt Potsdam hat am 15. Januar in Drewitz gemeinsam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs eine neue Wirkungsstätte eröffnet. In der Konrad- Wolf-Allee 27 hat der Verein einen Laden gemietet und umgestaltet, um seine Arbeit in Drewitz zu verbessern.

Das neue Domizil des Vereins soll Anlaufstelle für alle Drewitzer sein, die weitere Entwicklung des Stadtteils zur Gartenstadt begleiten und die soziale Arbeit im Stadtteil unterstützen. Kathleen Walter, Mitarbeiterin des Vereins, wird vor Ort tätig sein. Sie hatte sich bereits in den letzten zwölf Monaten intensiv mit Drewitz befasst und gemeinsam mit einer weiteren Kollegin ein Konzept für die Umwandlung der Grundschule in eine Stadtteilschule erarbeitet.

Die PRO POTSDAM unterstützt die Arbeit des Vereins in Drewitz finanziell aber nicht nur das: In den letzten Wochen und Monaten haben zahlreiche GEWOBA-Mitarbeiter geholfen, den Laden in der sogenannten "Rolle" einzurichten, Möbel zu beschaffen, den Umzug zu organisieren und die für den Betrieb notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Rund 80 Gäste konnte der Verein zur Eröffnung begrüßen, darunter viele Drewitzer. Aber auch Stadtverordnete, Vertreter der Verwaltung, Kooperationspartner und viele Mitglieder des Vereins waren gekommen, um die neue Wirkungsstätte zu sehen. Ihre Wünsche für die Arbeit des Vereins und ihre Erwartungen schrieben die Gäste auf Zettel, die sie dann in die Schaufenster hängten.

Mit der Eröffnung des Ladens wurde innerhalb von nur drei Monaten eine der sechs Forderungen umgesetzt, die ein dreitägiger Workshop zur Zukunft des Stadtteils Drewitz aufgestellt hatte. An diesem Workshop vom 10.-12.10.2009, den die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der PRO POTSDAM organisiert hatte, nahmen Bewohner, Gewerbetreibende, Vertreter der Stadtverwaltung, der Wohnungswirtschaft, des Quartiersbeauftragten STADTKONTOR GmbH und der sozialen Einrichtungen teil.

Der Verein Soziale Stadt Potsdam besteht seit nunmehr drei Jahren. Wie Oberbürgermeister Jann Jakobs in seiner Ansprache hervorhob, hat der Verein seitdem deutliche Zeichen für Potsdam gesetzt. Er nannte den Aufbau des Hauses der Generationen und Kulturen im Milanhorst, den Potsdamer Ehrenamtspreis und das Schlaatzer WeltMusikFest.

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